Erfolgsgeschichte von Windeln und Inkontinenzprodukten

 

Der Schritt aus dem 20. In das 21. Jahrhundert - Die erfolgreiche Entwicklung von Babywindeln und Inkontinenzprodukten geht weiter


Die Gründer der BOCO TECH haben viele Jahre in Entwicklung, Produktion und Management für namhafte Marken von Babywindeln und Inkontinenzprodukten gearbeitet und wesentliche Beiträge zur Weiterentwicklung von allen Produktkategorien geleistet. Sie sind Zeitzeugen der hochdynamischen Produkt- und Technologieentwicklungen, welche gegen Ende des 20. Jahrhunderts stattgefunden haben.

 

 

Elastische Fäden im Chassis und Superabsorber im Saugkörper bildeten die Grundlagen für den Erfolg der Produkte des ausgehenden 20. Jahrhunderts


Bei herkömmlichen Windeln wird ein flacher Saugkörper zur Aufnahme von Urin und Stuhl zwischen den Beinen des Trägers positioniert. Der Saugkörper ist in ein Chassis eingebettet, welches Auslauf- und Hautschutz sicherstellen soll. Außerdem wird – wie durch einen Gürtel – das Produkt um Taille und Bauch des Trägers verankert. Zusätzlich werden komplexe elastische Komponenten (z.B. Bein- und Cuff-Elastiks sowie elastische Ohren und Seitenteile), und weitere Auslaufsperren eingesetzt. Diese Komponenten können sogar eine Verschlechterung der Passform bewirken (Stichwort: „sagging“) – aber vor allem machen sie die Fertigung dieser Produkte relativ aufwändig.


Bis zur Verfügbarkeit von Superabsorbern korrelierte die Produktdicke mit der Saugkraft, weil mehr Zellstoff auch mehr Flüssigkeit binden konnte und umgekehrt. Der Trend zu dünneren und gleichzeitig leistungsfähigeren Produkten wurde durch Zugabe von immer mehr Superabsorber in den Zellstoffkern eingeleitet. Erste zellstofffreie Produkte kamen Anfang des 21. Jahrhunderts auf den Markt. Bei Erwachsenenprodukten hinkt die Umsetzung dieser Technik hinterher – nicht zuletzt aufgrund verkrusteter und uneinheitlicher Erstattungsregeln nationaler Krankenkassen.


Wenn Stuhl, der z.B. von einem neugeborenen Baby oder auch bei der Abführung von bettlägerigen Menschen regelmäßig auf den Windeln landet, mit Urin vermischt wird, kann die Haut des Trägers stark angriffen werden. Obwohl die daraus resultierenden Gefahren für die Gesundheit der Hygieneindustrie wohl bekannt sind, kann bis heute keine schlagende Lösung mit herkömmlichen Produktkonzepten für dieses Problem im Markt gefunden werden.

 

 

Nachhaltigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg für neue Produkte im 21. Jahrhundert 


Christoph Schmitz hat sich seit 2005 auf die Suche nach dem „Gral“ (oder „Goldstandard“) der Hygieneprodukte gemacht: Absorbierende Unterwäsche. Dabei hat er entdeckt, dass eine radikal neue Gestaltung von Hygieneprodukten vielfache Vorteile erbringt: Die Produkte sollten sich dem komplexen dreidimensionalen Körper eines Trägers anpassen und überwiegend an den Beinen des Trägers fixiert sein. In den Folgejahren hat er die Grundlagen für effiziente Konstruktions- und Fertigungsmethoden für das Chassis solcher Produkte gelegt – was seit 2009 als BOCO FIT™ Design bezeichnet wird. Damit können Babywindeln und Inkontinenzprodukte hoch effizient und umweltfreundlich gefertigt werden, die diskret und bequem zu tragen sind, und im Vergleich zu konventionellen Produkten mit weniger und weniger aufwändigem Material auskommen. Der Name BOCO TECH kommt von Body Conforming Technologies, die entwickelt wurden, um BOCO FIT™ Produkte zu realisieren.


Zum Nutzen vieler Babys und Menschen mit Stuhlinkontinenz sowie deren Eltern und Pfleger können BOCO FIT™ Produkte mit CLEAN SKIN Auslaufsperren ausgestattet werden, um Stuhl von der Haut zu trennen. Das Grundprinzip wurde 2009 erfunden und erst durch die genaue Positionierung des Produktes an dem Träger durch das BOCO FIT™ Design ermöglicht. Seitdem wurden diese sogenannten BOCO CLEAN Produkte von C4S perfektioniert und haben heute einen sehr hohen Standard im Hinblick auf die Sauberkeit erreicht.


Im Vergleich zu Konzepten des 20. Jahrhunderts hat das BOCO FIT™-Design folgende Vorteile:

 

  •  Erhöhter Auslauf- und Hautschutz
  •  Einfachere Handhabung und mehr Tragekomfort
  •  Bessere Umweltverträglichkeit
  •  Niedrigere Produktions- und Distributionskosten

 

BOCO FIT™ Hosen ohne Saugkörper können auch als Einmal- bzw. Reiseunterwäsche dienen.


Das jüngste Kapitel beginnt 2011, als C4S seine Kräfte mit Herrmann Ultraschalltechnik GmbH & Co. KG (HERRMANN) bündelte und gemeinsam ein revolutionäres Ultraschallschweißverfahren entwickelte, welches einen flexiblen Amboss einsetzt (Name: HELIXBOND). Dieses Verfahren ermöglicht beispielsweise sehr weiche, leim- und zellstofffreie Saugkörper mit hoher Nassintegrität auf dem eigens dafür entwickelten HELIXBOND CORE FORMER zu fertigen.


Mit Hilfe dieser Saugkörper ist es Christoph Schmitz anschließend gelungen, leimfreie Windeln im BOCO FIT™ Design (BOCO SONIC DISPOSABLE ARTICLES) zu produzieren. In einem weiteren Schritt hat er auch leimfreie Pants einschließlich eines speziellen Prozesses entwickelt, um Abfall zu vermeiden: Materialzuschnitte werden aus einer Bahn geschnitten, an einer neuen Position wieder auf diese Bahn gelegt und mittels Ultraschall zu Seitenteilen des Produktes verbunden. Dadurch wird eine maximale Materialnutzung (verschnitt-frei ist auch möglich) bei optimalem Fit erreicht. Nach diesen Produktdesign-Innovationen wurden einzelne Prozessschritte weiter optimiert, vereinfacht und zusammengeführt. Das Ergebnis: Ein UNIVERSALKONVERTER - eine einzige Maschine kann Pants und (offene) Windeln (Step In und Open Sides Pants) in allen Größen von Baby bis Erwachsene nXL bei minimalem Rüstaufwand produzieren. Wer immer nach einer „eierlegenden Wollmilchsau“ im Hygienebereich gesucht hat – näher wird man es wohl kaum schaffen! 

 

 


 

 

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